Spelle: Obstbäume mit gelben Bändern freigeben
Viele Obstbäume tragen im Sommer und Herbst mehr Früchte, als eine Familie selbst essen kann. Oft verrotten die Äpfel, Birnen oder Pflaumen einfach am Boden. Das Projekt „Gelbes Band“ will das ändern und bringt Besitzer von Obstbäumen mit Menschen zusammen, die keinen eigenen Garten haben, aber gerne frisches Obst pflücken.
Das Prinzip ist einfach: Die Eigentümer binden ein gut sichtbares gelbes Band an den Stamm ihres Baumes. Das ist das Signal für jeden Passanten: Hier darf für den eigenen Bedarf geerntet werden. Die Aktion wird vom Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen (ZEHN) koordiniert und läuft bereits zum siebten Mal.
In der Samtgemeinde Spelle (Landkreis Emsland, Niedersachsen) gibt es bereits erste Stellen, an denen man ernten darf. In Schapen stehen gekennzeichnete Bäume an der Speller Straße an der Ecke Giegel Aa. In Lünne können Interessierte an der B70 an der Ludwig-Schriever-Straße Obst pflücken.
Wer selbst Bäume besitzt und mitmachen möchte, kann diese noch bis Oktober anmelden. Die Registrierung erfolgt über das ZEHN. Die Teilnehmer bekommen die gelben Bänder kostenlos zugeschickt. Außerdem werden die Standorte auf einer digitalen Karte eingetragen, damit die Sammler die Bäume leichter finden.
Für Fragen steht in Spelle die Klimaschutzmanagerin Olesa Schleicher-Deis im Rathaus in der Hauptstraße 43 zur Verfügung. Sie ist unter der Telefonnummer 05977 937-820 oder per E-Mail unter [email protected] erreichbar. Alle weiteren Infos und die Anmeldung gibt es auf der Webseite www.zehn-niedersachsen.de/gelbesband.
Quelle: Spelle – zur Originalmeldung