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SPD-Politiker Sundermann besucht Bürgermeister in Lengerich

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Landtagsabgeordneter Frank Sundermann traf sich mit Bürgermeister Björn Schilling. Im Gespräch ging es vor allem um Wohnraum, Familien und Geld für die Stadt.

Am 12. August 2026 besuchte der SPD-Landtagsabgeordneter Frank Sundermann den Bürgermeister von Lengerich (Kreis Steinfurt, Nordrhein-Westfalen), Björn Schilling, im Rathaus. Es war ein Antrittsbesuch, bei dem die beiden über die Probleme und Chancen der Region sprachen.

Ein großes Thema war die Situation von Familien. Bürgermeister Schilling betonte, dass es für junge Leute attraktive Freizeitangebote, moderne Schulen und eine verlässliche Kinderbetreuung brauche. Vor allem aber fehle es an bezahlbarem Wohnraum. Damit Familien in Lengerich bleiben wollen, müssten hier bessere Bedingungen geschaffen werden.

Auch die Energiewende stand auf dem Plan. Die Umstellung auf neue Energien müsse so geplant werden, dass sie wirtschaftlich Sinn ergibt und die Bürger nicht zu viel kostet. Da Sundermann im Ausschuss für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie sitzt, versprach er seine Unterstützung bei diesen Themen.

Die beiden sprachen zudem darüber, wie Lengerich mit den Nachbarorten Lienen, Ladbergen und Tecklenburg zusammenarbeitet. Diese Kooperation nennt sich „Triple L-T“. Ziel ist es, Wissen auszutauschen und Aufgaben gemeinsam zu erledigen, um Bürokratie abzubauen. Sundermann und Schilling sind sich einig: Das Land Nordrhein-Westfalen müsse solche Zusammenarbeit künftig rechtlich einfacher machen und mehr Geld dafür bereitstellen.

Zum Schluss ging es um die Finanzen der Stadt. Schilling verwies auf die Aktion „Kommunen am Limit“. Er machte deutlich, dass Städte und Gemeinden kaum noch Geld haben, um in Bildung, Klimaschutz oder Infrastruktur zu investieren. Wer diese Dinge vom Ort fordere, müsse auch die nötigen Mittel liefern. Sundermann sicherte zu, die Interessen von Lengerich in der Landtagsebene zu vertreten.

Quelle: Langen – zur Originalmeldung

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