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Spandau will gesundes Essen für alle fördern

Der Bezirk Spandau baut seine Ernährungsstrategie aus. Ziel ist es, gesundes Essen im Alltag einfacher und für jeden bezahlbar zu machen.

In Spandau (Berlin) soll es in Zukunft leichter werden, sich gesund zu ernähren. Das Bezirksamt hat beschlossen, das Programm „Spandau isst gut und gesund“ weiterzuentwickeln. Dabei geht es vor allem darum, dass eine gute Ernährung nicht vom Geldbeutel oder der sozialen Herkunft abhängen darf. Jeder soll die Chance haben, gesund aufzuwachsen oder im Alter fit zu bleiben.

Der Grund für den Plan sind erschreckende Zahlen aus dem Bezirk. Fast 15 Prozent der Kinder sind bereits bei der Einschulung übergewichtig. Bei den Erwachsenen ist es sogar mehr als die Hälfte. Zudem leiden etwa 16,6 Prozent der Dreijährigen an Karies, die behandelt werden muss. Studien zeigen, dass vor allem die soziale Lage und die Bildung einen großen Einfluss darauf haben, was die Menschen essen und wie gesund sie leben.

Um das zu ändern, arbeitet der Bezirk mit Kitas, Schulen und Familienzentren zusammen. Ein wichtiger Teil sind die Ernährungscoaches vom Verein „Restlos Glücklich e.V.“. Diese helfen den Einrichtungen direkt dabei, gesundes und nachhaltiges Essen in den Alltag zu integrieren. Außerdem sollen die Verwaltung, Ärzte und lokale Gruppen besser vernetzt werden, um neue Projekte zu starten.

Die Aktualisierung der Strategie erfolgt im Jahr 2026. Gemeinsam mit verschiedenen Partnern werden nun die Ziele für die Zeit bis Ende 2029 festgelegt und an die aktuellen Probleme angepasst. Spandau gilt dabei als Modellbezirk und soll als Vorbild für andere Berliner Bezirke dienen.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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