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Sommerempfang in Leinfelden-Echterdingen: Oberbürgermeister plant Zukunft

Copyright und Urheber siehe Leinfelden-Echterdingen

Bei seinem Sommerempfang hat Oberbürgermeister Otto Ruppaner über neue Bauprojekte, die Finanzen und die Verkehrsentwicklung in der Stadt gesprochen.

Beim Sommerempfang der Stadt Leinfelden-Echterdingen (Baden-Württemberg) traf sich die lokale Politik mit den Bürgern. Oberbürgermeister Otto Ruppaner nutzte den Abend, um einen Ausblick auf die kommenden Jahre zu geben. Zuerst bedankte er sich bei der Freiwilligen Feuerwehr und allen Rettungskräften. Diese hatten Ende Juni bei einem Brand in der Filderhalle schnell reagiert und so verhindert, dass das Gebäude noch schlimmere Schäden davongetragen hätte.

Ein großes Thema waren die Finanzen. Viele Städte haben es momentan schwer, weil die Einnahmen sinken, aber die Ausgaben steigen. Auch Leinfelden-Echterdingen muss deshalb beim Haushalt sparen. Trotzdem will die Stadt wichtige Projekte vorantreiben. Ein Beispiel ist das neue Gartenhallenbad. Die Stadt investiert rund 42 Millionen Euro in das Projekt. Ende nächsten Jahres soll das Bad in den Probebetrieb gehen.

Auch beim Verkehr gibt es Pläne. Mit dem „Masterplan Mobilität 2040“ will die Stadt die Ortsmitten entlasten. Konkret geht es dabei um die Nord-Süd-Straße, über die schon seit Jahrzehnten diskutiert wird, und um die Verlängerung der Stadtbahnlinie U5 bis nach Echterdingen.

In Sachen Wohnraum setzt die Stadt auf bezahlbare und generationengerechte Wohnungen, etwa beim Projekt „KäpseLE“. In Musberg soll auf dem Rathausareal ein neues Viertel entstehen. Dort sollen Wohnungen und Angebote für ältere Menschen Platz finden. In der historischen Mitte von Echterdingen will man zudem alte Gebäude schützen und ein neues Wärmenetz nutzen, das mit Geothermie betrieben wird.

Beim Thema Bildung zog der Oberbürgermeister ein positives Fazit. Die Stadt kann derzeit allen Kindern einen Betreuungsplatz anbieten. Die Zeppelinschule soll noch in diesem Jahr ihre neuen Räume beziehen. Außerdem plant die Stadt ein Zentrum für Gründung und Innovation, um die Wirtschaft in der Region zu stärken.

Neben den Bauprojekten betonte Ruppaner am Ende des Abends, wie wichtig der Zusammenhalt in der Stadt ist. Er lobte die Arbeit von Vereinen, Senioren und Jugendlichen und rief zu einem respektvollen Umgang miteinander auf.

Quelle: Leinfelden-Echterdingen – zur Originalmeldung

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