Soest: Polizei jagt Raser und Betrunkene
Am Vormittag des 12. August 2026 war die Polizei in Soest (Kreis Soest, Nordrhein-Westfalen) im Großenstil unterwegs. Ab 10 Uhr starteten die Beamten einen Schwerpunkteinsatz, um die Straßen sicherer zu machen. Insgesamt kontrollierten die Polizisten 112 Fahrzeuge.
Ein Schwerpunkt lag auf der Geschwindigkeit. Am Paradieser Weg blitzten die Beamten so viele Fahrer, dass sie 16 Verwarnungsgelder aussprechen mussten. Bei vier Fahrern war es so schlimm, dass sie eine Anzeige wegen einer Ordnungswidrigkeit bekamen. Auch auf der Oestinghauser Landstraße und der Paderborner Landstraße wurde kontrolliert. Dort gab es weitere 26 Verwarnungsgelder.
Neben den Autos standen auch E-Scooter und Fahrräder im Visier. Viele Bürger hatten sich darüber beschwert, dass diese Fahrzeuge in den Fußgängerzonen von Soest und Bad Sassendorf (Kreis Soest, Nordrhein-Westfalen) gefahren werden. Die Polizei griff durch und verteilte neun Verwarnungsgelder an die Fahrer.
Besonders streng war es in der Waldstraße in Soest. Dort bauten die Beamten eine feste Kontrollstelle auf. Ihr Ziel war es, Fahrer aus dem Verkehr zu ziehen, die betrunken waren oder Drogen genommen hatten. Auch hier gab es 16 Verwarnungsgelder.
Zwischendurch nahmen sich die Polizisten Zeit für Gespräche mit den Bürgern. Vor allem dort, wo es zuvor Beschwerden gegeben hatte, kamen die Kontrollen gut an. Die Menschen vor Ort zeigten sich zufrieden mit dem Einsatz.
Die Ermittlungen in den Fällen, in denen Anzeigen geschrieben wurden, dauern an.