Sinzing: Hohe Auszeichnung für Regina Fischer
Am 17. Juli 2026 fand eine feierliche Stunde im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat in Nürnberg statt. Dort zeichnete Staatsminister Albert Füracker Regina Fischer aus Sinzing (Landkreis Regensburg, Bayern) mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aus. Begleitet wurde sie von ihrer Familie, engen Freunden und dem ersten Bürgermeister Martin Brix.
Der Bundespräsident verleiht diesen Orden für besondere Leistungen und Engagement für das Gemeinwohl. Im Fall von Regina Fischer steht vor allem ihre Arbeit für die Völkerverständigung und den internationalen Austausch im Vordergrund. Schon 1989 half sie dabei, den „Verein Deutsch-Französische Kontakte“ zu gründen. Aus dieser Initiative wurde später der heute bekannte „Förderverein Europäische Kontakte Sinzing“. Seit 1999 leitet sie diesen Verein als Präsidentin.
Durch ihren Einsatz knüpfte sie Partnerschaften zu Städten in Frankreich, Spanien und Ungarn. Damit legte sie den Grundstein für die heute vier europäischen Partnerstädte der Gemeinde Sinzing. Besonders wichtig ist ihr die Arbeit mit jungen Menschen. Durch jährliche Jugendaustausche hilft sie Jugendlichen dabei, Vorurteile abzubauen und andere Kulturen sowie Sprachen kennenzulernen.
Zudem organisiert sie alle drei Jahre die Kultur- und Begegnungstage. Ein Highlight dieser Tage ist eine Ausstellung mit Werken von Künstlern aus den europäischen Partnergemeinden. Neben ihrem Ehrenamt war Regina Fischer auch in der Politik aktiv. Von 2008 bis 2020 saß sie zwölf Jahre lang im Gemeinderat und setzte sich dort für die Interessen der Bürger ein.
Die Auszeichnung ist eine Anerkennung für ihr lebenslanges Engagement und ihre Tatkraft, mit der sie das gesellschaftliche Leben in Sinzing und darüber hinaus geprägt hat.
Quelle: Sinzing – zur Originalmeldung