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Singen: Teurer Aston Martin nicht beim Zoll angemeldet

Ein 52-jähriger Niederländer wollte einen Sportwagen im Wert von 62.000 Euro über die Grenze bringen. Dabei übersah er wichtige Zollregeln.

Mitte Juni kam es beim Zollamt Bietingen (Singen, Baden-Württemberg) zu einer Kontrolle. Ein 52-jähriger Mann aus den Niederlanden wollte einen Aston Martin über die Grenze bringen. Der Sportwagen hat einen Wert von umgerechnet etwa 62.000 Euro.

Die Zöllner hielten den Mann kurz nach dem Grenzübergang an. Sie fragten ihn nach den nötigen Papieren für die Verzollung. Der Fahrer erklärte daraufhin, dass sein Auftraggeber das Auto in der Schweiz gekauft habe. Er wollte die Verzollung erst später in den Niederlanden erledigen.

Das ist jedoch nicht so einfach. Zwar kann man Waren auch an einem anderen Zollamt versteuern, aber man muss das Fahrzeug spätestens an der Grenze anmelden. Zudem muss man eine Sicherheit für die Steuern hinterlegen. Beides hatte der Mann nicht erledigt.

Das hatte Folgen für den Fahrer: Gegen ihn wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet. Damit er seine Fahrt mit dem Auto fortsetzen konnte, musste er die fälligen Abgaben von rund 19.200 Euro sofort per Blitzüberweisung bezahlen.

Die Straf- und Bußgeldstelle des Hauptzollamts Karlsruhe kümmert sich nun um die weitere Bearbeitung des Falls. Ob und inwieweit sich der Mann strafbar gemacht hat, klärt nun die zuständige Behörde. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Hauptzollamt Singen – zur Originalmeldung

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