Sigmaringen: Geld für innovative Firmen auf dem Land
Firmen im ländlichen Raum von Sigmaringen (Baden-Württemberg) haben die Chance auf eine finanzielle Förderung. Das Programm heißt „Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg“. Es geht darum, dass Betriebe neue Produkte oder Dienstleistungen entwickeln und so die Zukunft der Region sichern.
Wie viel Geld es gibt, hängt von der Größe der Firma ab. Kleine Betriebe mit weniger als 50 Mitarbeitern und einem Umsatz von höchstens 10 Millionen Euro können bis zu 20 Prozent der Kosten als Zuschuss bekommen. Mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten erhalten bis zu zehn Prozent.
Im Normalfall liegt die maximale Förderung bei 400.000 Euro pro Projekt. Wenn die Firma jedoch einen starken Beitrag zur Bioökonomie oder zur Kreislaufwirtschaft leistet, kann der Betrag auf bis zu 500.000 Euro steigen. Wichtig ist: Projekte, die weniger als 200.000 Euro kosten, werden nicht gefördert.
Das Geld kann für Investitionen in Gebäude, Maschinen oder Anlagen genutzt werden, sofern diese für neue oder verbesserte Produkte nötig sind. Finanziert wird das Ganze aus Landesmitteln und Geldern der EU.
Die Bewerbung läuft nicht direkt über die Firma, sondern über die Gemeinde. Die Gemeinde und das Unternehmen müssen gemeinsam einen Aufnahmeantrag stellen. Die Frist dafür ist knapp: Die Anträge müssen bis zum 31. August 2026 vorliegen. Das ist eine Ausschlussfrist, danach geht nichts mehr.
Wer Fragen hat, kann sich an das Regierungspräsidium Tübingen wenden. Dort ist Regierungsdirektorin Christine Braun-Nonnenmacher die Ansprechpartnerin. Sie ist unter der Telefonnummer 07071 757-3327 erreichbar. Weitere Details gibt es auf der Webseite des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg.