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Sicherere Straßen in Trier: Unfallzahlen an vielen Kreuzungen sinken

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Die Unfallkommission der Stadt Trier zieht eine positive Bilanz. An acht bekannten Gefahrenstellen passierte im Jahr 2025 fast nichts mehr.

In Trier (Rheinland-Pfalz) hat die Unfallkommission gemeinsam mit der Polizei und dem Landesbetrieb Mobilität die Zahlen aus dem Jahr 2025 ausgewertet. Das Ergebnis ist positiv: Acht Kreuzungen, an denen es früher oft gekracht hat, tauchen in der Statistik nicht mehr als Gefahrenstellen auf. Das liegt vor allem an baulichen Änderungen, die die Stadt veranlasst hat.

Ein Beispiel ist die Pellinger Straße. Dort wurde für Rechtsabbieger auf das Pacelliufer eine neue Ampel installiert. Seitdem gibt es dort weniger Unfälle. Auch an der Einmündung der B 268 auf das Pacelliufer half die neue Ampel für Rechtsabbieger, die Unfallzahlen zu drücken. In der Eurener Straße wurde das Linksabbiegen zu einer Tankstelle durch eine Barriere auf der Fahrbahn komplett unterbunden. Zuvor kam es dort immer wieder zu Zusammenstößen mit dem Gegenverkehr.

Manchmal helfen schon kleine Änderungen. So wurden an der Abfahrt vom Verteilerkreis Nord zur Parkstraße sowie in der Schöndorfer Straße in Richtung Hauptbahnhof durchgezogene Linien aufgemalt. Das verhindert, dass Fahrer spontan die Spur wechseln, was früher oft zu Unfällen führte.

Neu problematisch wurde hingegen die Christophstraße an der Ecke Deworastraße. Dort gab es 2025 sechs Unfälle, bei denen zwei Menschen leicht verletzt wurden. Meist waren die Fahrer beim Spurwechsel unachtsam. Die Stadt hat deshalb die Fahrbahnen klarer getrennt: Die linke Spur ist jetzt nur noch für den U-Turn in die Theodor-Heuss-Allee, die mittlere Spur führt geradeaus zum Hauptbahnhof. Die rechte Umweltspur für Busse und Radfahrer bleibt gleich.

An anderen Stellen, wie dem Kreisverkehr Hornstraße oder der Kreuzung Nordallee bei der Porta Nigra, passierte ebenfalls mehrfach ein Unfall. Hier muss die Kommission aber nicht eingreifen, da diese Bereiche in den nächsten Jahren sowieso komplett umgebaut werden.

Insgesamt stellt die Stadt fest, dass die meisten Unfälle durch menschliche Fehler passieren. Viele Fahrer halten zu wenig Abstand oder missachten die Vorfahrt. Mängel an den Straßen selbst waren an den neuen Unfallstellen kaum zu finden. Als Gefahrenstellen gelten Orte, an denen fünf oder mehr Unfälle pro Jahr passieren oder in drei Jahren fünf Unfälle mit Verletzten gemeldet wurden. Unfälle durch Alkohol oder Drogen werden in dieser Statistik nicht mitgezählt.

Quelle: Trier – zur Originalmeldung

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