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Sibbesse programmiert Sirenen für den Katastrophenschutz um

rathaus neu 2018 05 Copyright und Urheber siehe Sibbesse

Die Gemeinde Sibbesse erweitert ihr Warnsystem. Ab sofort können die Sirenen verschiedene Signale geben, um die Menschen im Ernstfall zu warnen.

In Sibbesse (Landkreis Hildesheim, Niedersachsen) haben die Sirenen eine neue Bedeutung. Während viele Orte ihre Sirenen früher abgeschaltet haben, hat die Gemeinde sie behalten. Bisher wurden sie vor allem genutzt, um die Feuerwehr zu rufen. Das Signal dafür sind drei Dauertöne von jeweils 15 Sekunden.

Jetzt wurden die Geräte umprogrammiert. Sie können nun auch Warnungen für den Katastrophenschutz oder den Verteidigungsfall ausgeben. Insgesamt gibt es vier verschiedene Tonfolgen, die die Bürger kennen sollten. Ein auf- und abschwellender Ton über eine Minute bedeutet: Radio einschalten und Informationen suchen. Ein Dauerton über eine Minute gibt Entwarnung. Ein kurzer Dauerton von 15 Sekunden ist lediglich ein Probealarm.

Damit die Technik im Ernstfall funktioniert, gibt es feste Testtermine. Jeden ersten Samstag im Monat wird gegen 12:00 Uhr ein Probealarm ausgelöst. Dabei ertönt der Sirenenruf für 15 Sekunden.

Die vollständige Alarmierung der Bevölkerung über die Sirenen wird momentan noch geplant und umgesetzt. Zudem soll es in Zukunft einen jährlichen Warntag geben, an dem die Warnungen gemeinsam geübt werden. Die Gemeinde lässt die Bürger über die Medien wissen, wann dieser Tag stattfindet.

Quelle: Sibbesse – zur Originalmeldung

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