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Selfkant blickt auf Zeit unter niederländischer Verwaltung zurück

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Am 3. September gibt es im Haus der Westgrenze in Millen einen Vortrag über eine kuriose Zeit der Regionalgeschichte. Es geht darum, wie die Menschen damals mit der plötzlichen Zugehörigkeit zu den Niederlanden klarkamen.

Am Donnerstag, den 3. September 2026, findet in Selfkant (Kreis Heinsberg, Nordrhein-Westfalen) eine besondere Veranstaltung statt. Um 19 Uhr lädt die Volkshochschule des Kreises Heinsberg zusammen mit der Gemeinde, der Heimatvereinigung und der Westzipfelregion ins Haus der Westgrenze in Millen ein.

Im Zentrum des Abends steht ein Vortrag von Erich Hacken, dem Ortsvorsteher von Millen. Er spricht über die Jahre von 1949 bis 1963. Das war eine Zeit, in der der Selfkant plötzlich unter niederländischer Auftragsverwaltung stand. Grund dafür waren Forderungen der Niederlande als Entschädigung für Kriegsschäden. Für die Leute vor Ort änderte sich von einem Tag auf den anderen alles, was erst für große Verunsicherung sorgte, aber später auch neue Chancen bot.

Der Abend beginnt mit Grußworten von Bürgermeister Gerard Küsters. Nach dem Vortrag können die Besucher eine Ausstellung besichtigen. Zum Abschluss gibt es eine offene Gesprächsrunde. Dort können Zeitzeugen aus dieser Epoche persönliche Geschichten erzählen und Fragen beantworten.

Die Teilnahme ist kostenlos und man muss sich nicht vorher anmelden. Wer kommen möchte, sollte jedoch beachten, dass der Aufzug im Haus der Westgrenze gerade kaputt ist. Der Vortrag findet im ersten Stock statt und ist deshalb nur über die Treppe erreichbar.

Der Termin ist Teil einer größeren Reihe zum 80. Jubiläum von Nordrhein-Westfalen, bei der die Volkshochschule über das ganze Jahr verteilt verschiedene Ausflüge und Vorträge anbietet.

Quelle: Selfkant – zur Originalmeldung

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