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Seefeld warnt vor Mährobotern als Igel-Falle

Die Gemeinde Seefeld warnt Gartenbesitzer vor einer tödlichen Gefahr für kleine Tiere. Besonders jetzt im Herbst sind Igel gefährdet.

In den Gärten von Seefeld (Bayern) sind sie jetzt wieder häufiger zu sehen: die Igel. Doch für die kleinen Tiere ist der moderne Mähroboter oft eine tödliche Falle. Das Bauamt der Gemeinde, speziell das Sachgebiet Umwelt und Energie, macht deshalb auf die Gefahren aufmerksam.

Das Problem ist, dass viele Besitzer ihre Roboter unbeaufsichtigt durch den Garten fahren lassen. Das kann für Igel, aber auch für Insekten, Frösche, Spinnen und andere kleine Säugetiere tödlich enden. Meistens sind Igel in der Dämmerung oder nachts aktiv, aber sie können auch tagsüber im Garten auftauchen.

Besonders gefährdet sind momentan die Jungigel. Da sie noch sehr klein sind, passen sie oft unter die Geräte, selbst wenn diese vom Hersteller eigentlich besser gesichert sind. Zudem schaden die Roboter der Natur, weil sie den extrem kurzen Rasen fördern. Das zerstört die Artenvielfalt im Garten.

Die Gemeinde bittet die Bürger deshalb um Aufmerksamkeit. Wer einen Mähroboter nutzt, sollte das Gerät nur tagsüber und auf jeden Fall unter Aufsicht einsetzen. So können Unfälle verhindert werden.

Quelle: Seefeld – zur Originalmeldung

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