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Seefeld: Trinkwasserversorgung stabil trotz großer Hitze

Die Wasserstände im Boden sind niedrig und der Verbrauch steigt bei Hitze stark an. Die Gemeinde Seefeld bittet nun um einen bewussten Umgang mit dem Wasser.

In Seefeld (Bayern) ist die Trinkwasserversorgung aktuell gesichert, aber die Lage ist angespannt. Die anhaltende Trockenheit und die Hitzeperioden hinterlassen ihre Spuren. Die Grundwasserstände sind derzeit vergleichsweise niedrig.

Besonders an heißen Tagen verbrauchen die Menschen deutlich mehr Wasser als sonst. An Spitzentagen ist das eineinhalbfache bis zum Doppelten der normalen Menge nötig. Das Problem ist vor allem der Zeitpunkt: Wenn viele Menschen gleichzeitig am Abend Wasser entnehmen, entstehen Spitzenbelastungen für die Brunnen, die Hochbehälter und das gesamte Leitungsnetz.

Maximilian Bleimaier, der Vorstand der AWA-Ammersee, betont, dass die Versorgung stabil ist und es momentan keinen Grund zur Sorge gibt. Dennoch ist Trinkwasser eine wertvolle Ressource, mit der man gerade in Trockenzeiten vorsichtig umgehen sollte.

Im Haushalt muss niemand sparen. Für das Trinken, Kochen oder die Körperpflege steht das Wasser weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung. Die Gemeinde bittet jedoch darum, unnötigen Verbrauch zu vermeiden. Wer seinen Rasen gießt, sollte das am besten früh morgens oder spät abends tun. So verdunstet weniger Wasser in der Sonne. Noch besser ist es, Regenwasser aus Tonnen oder Zisternen zu nutzen.

Auch beim Autowaschen gibt es eine Empfehlung: Wer eine professionelle Waschanlage nutzt, schont die Ressourcen, da das Wasser dort aufbereitet und mehrfach verwendet wird.

Die AWA-Ammersee behält die Grundwasserstände und die täglichen Mengen genau im Auge. Falls sich die Lage verschlechtert, wird die Bevölkerung frühzeitig informiert. Bei Rückfragen ist die Telefonnummer 08152-918 333 erreichbar oder Informationen unter www.awa-ammersee.de zu finden.

Quelle: Seefeld – zur Originalmeldung

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