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Seefeld: Kleine Volkszählung geht in zweite Hälfte

Das Bayerische Landesamt für Statistik führt aktuell den Mikrozensus durch. Viele Bürger in Bayern müssen dabei Auskunft über ihre Lebenssituation geben.

In Seefeld (Bayern) und im restlichen Freistaat läuft derzeit der sogenannte Mikrozensus. Das ist eine Art kleine Volkszählung, bei der es um die wirtschaftliche und soziale Lage der Menschen geht. Die Politik nutzt diese Daten, um zum Beispiel die Kinderbetreuung zu fördern oder Rentner besser zu unterstützen.

Insgesamt sollen in Bayern rund 130.000 Menschen befragt werden. Seit Beginn des Jahres haben bereits etwa 65.000 Menschen mitgemacht. Bis zum Ende des Jahres werden nun die restlichen 65.000 Menschen vom Landesamt für Statistik angeschrieben.

Wer einen Brief bekommt, muss gesetzlich an der Befragung teilnehmen. Die Auswahl der Haushalte passiert nach einem Zufallsprinzip. Zuerst werden Gebäude ausgewählt, dann suchen ehrenamtliche Helfer über die Klingelschilder die passenden Haushalte heraus. Diese Helfer können sich mit einem Ausweis ausweisen.

Die Befragten können wählen, wie sie die Fragen beantworten wollen. Die meisten entscheiden sich für ein Telefoninterview oder nutzen die Online-Befragung. Nur noch wenige nutzen den klassischen Fragebogen aus Papier.

Die Daten werden streng geheim gehalten, sodass niemand auf einzelne Menschen zurückschließen kann. Wer mehr wissen möchte, findet Informationen auf der Webseite des Bayerischen Landesamts für Statistik.

Quelle: Seefeld – zur Originalmeldung

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