Schwieberdingen: Zwölfjähriger flieht mit E-Scooter vor Polizei
Es war Dienstag kurz nach Mitternacht, als ein Polizist und seine Kollegin in der Peter-von-Koblenz-Straße in Schwieberdingen (Landkreis Ludwigsburg, Baden-Württemberg) unterwegs waren. Dabei fiel ihnen ein zwölfjähriger Junge auf einem E-Scooter auf. Das Problem: An dem Fahrzeug fehlte das Versicherungskennzeichen.
Der Junge bemerkte wohl, dass die Beamten hinter ihm waren, und gab Gas. Er versuchte, der Streifenbesatzung zu entkommen. Die Flucht dauerte jedoch nicht lange. Der Junge bog in eine Sackgasse ein und kam dort nicht mehr weiter. An diesem Punkt beendete er seinen Versuch, zu flüchten, und stellte sich der Polizei.
Jetzt haben die Eltern des Jungen Ärger. Die Polizei prüft, ob sie gegen die Erziehungsberechtigten ermitteln muss. Es geht darum, dass das Fahrzeug keine Haftpflichtversicherung hatte. Zudem droht eine Ordnungswidrigkeit. Das könnte ein Bußgeld von über 90 Euro und ein Punkt in Flensburg bedeuten.
Ein weiterer Punkt ist noch offen: Die Beamten müssen prüfen, ob der E-Scooter überhaupt für den Straßenverkehr zugelassen ist. Die Polizei aus Ludwigsburg nutzt den Vorfall, um allgemein an die Regeln für E-Scooter zu erinnern.
Ob und inwieweit sich die Beteiligten strafbar gemacht haben, klärt nun die zuständige Behörde. Die Ermittlungen dauern an.