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Schwieberdingen plant Wärmewende für klimaneutrale Heizungen

Die Gemeinde will bis 2040 klimaneutral werden. Dafür wird nun eine strategische Wärmeplanung entwickelt, um fossile Brennstoffe zu ersetzen.

In Schwieberdingen (Landkreis Ludwigsburg) soll die Energieversorgung grundlegend geändert werden. Das Ziel der Gemeinde ist klar: Bis zum Jahr 2040 will sie klimaneutral sein. Da immer noch viele Häuser fossile Brennstoffe für die Wärme nutzen, wird nun die sogenannte kommunale Wärmeplanung (KWP) gestartet.

Ein fertiger Plan liegt zwar noch nicht vor, aber die ersten Schritte sind bereits eingeleitet. Die Gemeinde plant strategisch, welche erneuerbaren Energien in Zukunft genutzt werden können, um die Haushalte klimafreundlich zu versorgen.

Für die Bewohner gibt es eine wichtige Frist: In Gemeinden mit weniger als 100.000 Einwohnern dürfen Haushalte bis zum 30. Juni 2028 ihre alte Heizung gegen ein Modell ihrer Wahl austauschen, sofern die alte Anlage ihre Lebensdauer erreicht hat.

Allgemein sieht das Gesetz vor, dass fossile Heizungen ab 2045 verboten sein sollen. Da Baden-Württemberg jedoch schon bis 2040 klimaneutral werden will, ist damit zu rechnen, dass die gesetzlichen Regeln in den nächsten Jahren noch einmal angepasst werden.

Die Gemeinde rät allen Eigentümern, sich frühzeitig über neue Heizsysteme zu informieren. Wer Hilfe braucht, kann das kostenlose Beratungsangebot der Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V. nutzen.

Quelle: Schwieberdingen – zur Originalmeldung

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