Schwerin: Mehr Geld für barrierefreie Wohnungen
In Schwerin (Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern) gibt es gute Nachrichten für Menschen, die ihre Wohnung barrierefrei machen wollen. Das Programm zum Abbau von Barrieren im Wohnungsbestand wird aufgestockt. Das Ministerium für Inneres und Bau stellt dafür zwei Millionen Euro zusätzlich bereit.
Eigentlich waren für dieses Jahr rund 3,6 Millionen Euro eingeplant. Doch das Geld war fast weg. Bereits Ende Juli waren die Mittel so weit aufgebraucht, dass die Regierung handeln musste. Hätte man nicht schnell reagiert, hätte man keine neuen Anträge mehr annehmen können.
Das Programm ist vor allem für Menschen wichtig, die plötzlich nicht mehr so mobil sind. Das kann zum Beispiel nach einem Aufenthalt im Krankenhaus passieren. Damit die Betroffenen nicht in ein Heim ziehen müssen, hilft das Land beim Umbau der vertrauten Wohnung.
Die Förderung greift bei verschiedenen Maßnahmen. Wer die Tür verbreitern will, Schwellen entfernt oder das Bad umbaut, kann Geld beantragen. Auch wenn Räume angepasst werden, um mehr Platz für Rollstühle oder Gehhilfen zu schaffen, gibt es Zuschüsse. Ein Beispiel sind Treppenlifte.
Finanziell sieht es so aus: Pro Wohnung können bis zu 15.000 Euro als förderfähige Kosten angesetzt werden. Das Land übernimmt davon bis zu 30 Prozent. Das bedeutet, dass die Bewohner bis zu 4.500 Euro als Förderung erhalten können. Anträge können sowohl Mieter als auch Eigentümer stellen.
Weitere Informationen zu den Anträgen und den genauen Bedingungen gibt es über den Förderfinder des Landes.
Quelle: Ministerium für Inneres und Bau Mecklenburg-Vorpommern – zur Originalmeldung