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Schwerer Lkw-Crash auf der BAB 6 bei Mannheim

Zwei Sattelzüge krachten am Dienstagvormittag in einer Baustelle zusammen. Ein Fahrer wurde dabei schwer verletzt und eingeklemmt.

Es war Dienstagvormittag, kurz vor 10 Uhr. Auf der BAB 6 in Mannheim (Baden-Württemberg) in Richtung Heilbronn staute sich der Verkehr. Zwischen Wiesloch/Rauenberg und Sinsheim gab es eine Baustelle, weshalb die Autos und Lkw nur auf zwei Spuren fahren konnten und nur langsam vorankamen.

Ein 56-jähriger Lkw-Fahrer musste deshalb mit seinem Sattelzug abbremsen. Der hinter ihm fahrende 48-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren. Er fuhr mit seinem eigenen Sattelzug voll auf den Vordermann auf. Vermutlich war er zu schnell unterwegs oder hielt zu wenig Abstand.

Die Wucht des Aufpralls war enorm. Der 48-Jährige wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt. Die Feuerwehr musste kommen und ihn mit schwerem Gerät aus dem Wrack befreien. Der Mann hatte sich eine schwere Verletzung am rechten Bein zugezogen. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn anschließend in ein Krankenhaus. Der andere Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt.

Der Sachschaden an den beiden Lkw ist hoch und wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Einer der Sattelzüge war so stark beschädigt, dass er abgeschleppt werden musste.

Die Autobahnpolizei Walldorf nahm den Unfall auf. Wegen der Bergungsarbeiten blieb die BAB 6 in Richtung Heilbronn sowie die Anschlussstelle Rauenberg für etwa 3,5 Stunden komplett gesperrt. Das sorgte für riesige Probleme im Verkehr.

Bei den Ermittlungen machten die Beamten noch eine weitere Entdeckung: Der 48-jährige Fahrer besaß gar keinen gültigen Führerschein mehr, da dieser bereits abgelaufen war.

Ob und inwieweit sich der Fahrer strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeipräsidium Mannheim – zur Originalmeldung

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