Schweinepest im Kreis Olpe: Neue Zäune kommen
Die Behörden im Kreis Olpe (Nordrhein-Westfalen) kämpfen gegen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest. Damit sich die Tierseuche nicht weiter verteilt, hat der Kreis die Regeln angepasst und eine neue Verfügung erlassen.
Für die Menschen in der Region ändert sich im Alltag erst einmal nicht viel. Wer im Wald spazieren geht, darf das weiterhin tun. Allerdings gibt es wichtige Regeln: Im Kerngebiet und in der sogenannten Sperrzone 2 müssen die Besucher auf den Wegen bleiben. Hunde müssen dort unbedingt an der Leine geführt werden.
Es gibt jedoch deutliche Änderungen bei den Sperrzonen. Die Sperrzone 2 wird vergrößert. Das betrifft vor allem Flächen in Olpe und in der Gemeinde Wenden. Zudem wird nun die Sperrzone 1 auf den gesamten Kreis Olpe ausgeweitet.
Um die Wildschweine besser im Griff zu haben, kommen neue Zäune. Bisher gab es nur einen Schutzzaun um das Kerngebiet. Jetzt wird auch die Sperrzone 2 eingezäunt. Das soll verhindern, dass die Seuche durch wandernde Tiere verschleppt wird. Gleichzeitig können die Jäger die Wildschweine innerhalb der Zone besser bejagen.
Die Firma WSVG kümmert sich um den Bau der Zäune. Die Mitarbeiter der Firma werden direkt auf die Anwohner zugehen, deren Grundstücke an die Zäune grenzen, um die Details zu besprechen.
Wer Fragen zu den Maßnahmen hat, kann sich an das Veterinäramt Olpe wenden. Es gibt eine spezielle ASP-Hotline unter der Telefonnummer +49 2761 81 899 oder eine E-Mail-Adresse: [email protected].
Quelle: Wenden – zur Originalmeldung