Schwanau: Falschgeld-Jagd führt zu Drogen und Waffen
Alles begann am 13. Mai 2026 in einer Bäckerei eines Discounters in Schwanau (Ortenaukreis, Baden-Württemberg). Ein 40-jähriger Mann wollte dort mit einem 50-Euro-Schein bezahlen. Die Angestellte bemerkte jedoch, dass das Geld gefälscht war, und rief sofort die Polizei. Die Beamten vom Posten Schwanau waren schnell vor Ort und nahmen den Mann fest. Bei einer Durchsuchung am selben Tag fanden die Polizisten noch weitere gefälschte Scheine bei ihm.
Die Kriminalpolizei ermittelte weiter und stieß dabei auf einen 43-jährigen Mann. Auch er soll in die Sache mit dem Falschgeld verwickelt sein. Deshalb durchsuchten die Beamten am Mittwoch, den 12. August 2026, seine Wohnung.
Bei dieser Durchsuchung fanden die Polizisten zwar keine weiteren gefälschten Geldscheine, aber andere gefährliche Dinge. In der Wohnung lagen größere Mengen an Kokain und Amphetamin. Außerdem beschlagnahmten die Beamten ein Butterflymesser, einen Schlagring und Schreckschusswaffen. Die Polizei vermutet nun, dass der Mann bewaffnet mit Drogen gehandelt hat.
Die Staatsanwaltschaft Offenburg beantragte daraufhin beim Amtsgericht Offenburg die Untersuchungshaft. Am Donnerstag wurde der 43-Jährige einem Richter vorgeführt, der den Haftbefehl unterschrieb. Der Mann sitzt nun in einer Justizvollzugsanstalt. Der 40-Jährige konnte nach den polizeilichen Maßnahmen erst einmal nach Hause gehen.
Ob und inwieweit sich die beiden Männer strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Ermittlungen dauern an.