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Schwalbach am Taunus: Honiggläser richtig entsorgen

Die Stadt warnt vor einer Gefahr für Bienen an den Altglascontainern. Wer Honiggläser nicht ausspült, kann ganze Bienenvölker gefährden.

In Schwalbach am Taunus (Main-Taunus-Kreis, Hessen) ziehen die Wanderbienen des Regionalparks bald weiter. Nachdem sie einige Wochen beim Viergötterstein waren, geht es in der nächsten Woche weiter in den Quellenpark Kronthal in Kronberg. Die Stadt nutzt diesen Abschied nun, um die Bürger auf ein wichtiges Thema aufmerksam zu machen: die Reinigung von Honiggläsern.

Das Problem ist, dass Bienen im Spätsommer und Herbst oft kaum Nahrung finden. Deshalb suchen sie an den Altglascontainern nach Resten. Wenn Honig aus Ländern außerhalb Europas in den Gläsern ist, können darin Sporen der sogenannten Amerikanischen Faulbrut stecken. Das ist eine Art Bienenpest. Wenn die Tiere diese Sporen in ihren Stock tragen, kann die gesamte Brut zerstört werden. Für Menschen sind diese Bakterien hingegen völlig ungefährlich.

Die Stadt bittet deshalb darum, Honiggläser gründlich mit warmem Wasser auszuspülen oder in der Spülmaschine zu reinigen, bevor sie in den Container geworfen werden. Marmeladen- oder Konservengläser müssen hingegen nur löffelrein sein. Am besten werden die sauberen Gläser mit geschlossenem Deckel entsorgt.

Neben dem Bienen-Schutz gibt es noch weitere Regeln für das Glasrecycling. Altglas muss in Weiß-, Grün- und Braunglas getrennt werden. Rotes oder blaues Glas gehört in den Grünglascontainer. Spiegel, Fensterscheiben, Trinkgläser, Porzellan oder Keramik dürfen auf keinen Fall in die Container, da sie andere Schmelzpunkte haben. Zudem warnt die Stadt davor, Glas einfach neben überfüllte Container zu stellen.

Als Alternative empfiehlt die Stadt den Kauf von Honig bei regionalen Imkern. Diese nutzen oft Mehrweggläser, die man nach dem Ausspülen einfach beim Händler oder Imker zurückgeben kann. Wer genauere Infos zu den Containerstandorten sucht, findet diese im städtischen Abfallkalender oder auf der Website der Stadt unter www.schwalbach.de.

Quelle: Schwalbach am Taunus – zur Originalmeldung

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