Schwabach informiert über Fund der Asiatischen Tigermücke
In Schwabach (Mittelfranken, Bayern) gibt es jetzt die Asiatische Tigermücke. Das kleine Insekt ist nur wenige Millimeter groß, kann aber gefährliche Viren wie Dengue, Zika oder Chikungunya übertragen. Die Experten sagen zwar, dass das Risiko für Krankheiten momentan gering ist, aber die Stadt will verhindern, dass sich die Mücken weiter ausbreiten.
Deshalb gibt es am Mittwoch, den 2. September, eine Informationsveranstaltung. Los geht es um 17 Uhr im Vereinsheim des TC Rot-Weiß Schwabach in der Walpersdorfer Straße 32. Der Termin dauert etwa eine Stunde. Besonders wichtig ist der Besuch für alle, die in der Nähe des Fundorts wohnen, aber jeder interessierte Bürger kann vorbeikommen. Man muss sich nicht vorher anmelden.
Vor Ort erklären Leute von der Stadtverwaltung, vom Gesundheitsamt des Landratsamtes Roth und vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) die Lage. Auch ein Fachbetrieb für Schädlingsbekämpfung ist dabei. Die Experten zeigen, wie die Stadt gegen die Mücken vorgeht und was die Bewohner selbst tun können. Vor allem geht es darum, Brutstätten auf Balkonen und in Gärten zu vernichten.
Die Tigermücke brütet gerne in kleinen Wasseransammlungen. Das können Gießkannen, Untersetzer für Blumentöpfe, Vogeltränken, Planschbecken oder offene Regentonnen sein. Solche Behälter sollten regelmäßig geleert, gereinigt oder abgedeckt werden. Die Nachbarn direkt am Fundort bekommen zudem einen Brief mit einem Flyer und einer Checkliste vom LGL.
Wer Fragen hat oder selbst verdächtige Mücken bemerkt hat, kann sich an das Ordnungsamt wenden. Telefonisch ist das unter der Nummer 09122 860-392 erreichbar.
Quelle: Schwabach – zur Originalmeldung