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Schüttorf: Digital-Hilfe für Firmen und Wohnprojekt für Behinderte

Copyright und Urheber siehe Schüttorf

Beim 10. Fairen Wirtschaftsfrühstück in Samern ging es um neue Baugebiete, kostenlose Digital-Beratung und ein inklusives Wohnprojekt.

Pünktlich um 8 Uhr startete Samtgemeindebürgermeister und Stadtdirektor Manfred Windhaus das 10. Faire Wirtschaftsfrühstück in Schüttorf (Landkreis Grafschaft Bentheim). Die Veranstaltung fand im ALMA by Arnold’s Bauernhofcafé in Samern statt. Viele Leute aus der Politik und der Wirtschaft kamen zusammen, um über die Zukunft der Stadt zu sprechen.

Zuerst ging es um das Bauen. Windhaus sprach über anstehende Projekte, vor allem über das neue Baugebiet „Zebelinger Esch“. Dort sollen in den nächsten Jahren viele neue Wohnungen entstehen. Das soll helfen, dass die Stadt wächst. Gleichzeitig warnte der Bürgermeister, dass man jetzt schon planen muss, wie das mit den Schulen und Kitas klappt, wenn mehr Menschen hierher ziehen.

Ein großes Thema war die Digitalisierung. Viele kleine Firmen wissen oft nicht, wo sie anfangen sollen, weil ihnen das Geld oder die Zeit fehlt. Andreas Kremer von der Wirtschaftsförderung des Landkreises und Jana van Bassen von it.emsland stellten deshalb den „Digital Hub Grafschaft Bentheim“ vor. Das ist ein Projekt, das Betrieben kostenlos und neutral hilft. Es geht dabei nicht nur um Software, sondern auch darum, wie man Abläufe im Betrieb einfacher macht oder künstliche Intelligenz (KI) im Alltag nutzt.

Wer Hilfe braucht, kann Erstgespräche, Workshops oder die sogenannten „KI-Sprechstunden“ nutzen. In den Formaten „Auf’n Schnack“ und „Auf’n KI-Schnack“ können Unternehmer ihre Fragen in einem privaten Gespräch klären. Konkrete Termine gibt es bald: Am 9. September findet in Nordhorn ein Kurs zur „Kunst des Promptens“ statt. Am 8. Oktober gibt es zudem die Nordhorner Digitaltage.

Zum Schluss ging es um ein soziales Projekt. Arthur Lieske stellte den Verein „WohnSinnHaus e. V.“ vor. Der Verein möchte auf dem ehemaligen Feuerwehrparkplatz in Schüttorf bezahlbaren Wohnraum für junge Menschen mit Behinderungen bauen. Geplant sind zehn Wohneinheiten sowie Gemeinschaftsräume, damit die Betroffenen in ihrer gewohnten Umgebung leben können.

Das Projekt ist schon weit fortgeschritten. Die NBank hat das Vorhaben als förderungswürdig eingestuft, bei Aktion Mensch wurde ein Antrag gestellt und die Stiftung Wohnhilfe hat eine Voranfrage positiv aufgenommen. Eine Bank für die Finanzierung ist ebenfalls dabei. Trotzdem fehlt noch Geld: Insgesamt werden 190.000 Euro an Eigenmitteln benötigt. Da bisher erst 85.000 Euro da sind, klafft eine Lücke von 105.000 Euro. Lieske bat die Unternehmer beim Frühstück deshalb um Spenden. Infos dazu gibt es unter www.wohnsinnhaus.de oder per E-Mail an [email protected].

Quelle: Schüttorf – zur Originalmeldung

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