Schüler aus Ungarn besuchen Hattstedt
Schüler aus der ungarischen Gemeinde Tarján besuchten die Partnerstadt Hattstedt (Kreis Nordfriesland, Schleswig-Holstein). Die Gruppe, bestehend aus 10 Mädchen, 15 Jungen und drei Betreuerinnen, kam am ersten Junimontag mit dem Bus an. Das Thema der Reise war die Mundart, die beide Orte verbindet.
Die Jugendlichen lernten viel über das Plattdeutsche. Ihr Lieblingswort war „Moin!“, womit man sich im Norden begrüßt. In den Schulen von Hattstedt und Husum vertieften sie ihr Wissen in Gruppenarbeiten und lernten sogar ein plattdeutsches Lied. Als Gegenleistung organisierten die Gäste ein schwäbisches Tanzhaus und zeigten am Abschiedsabend Volkstänze, Lieder und eine Geschichte in ihrer Mundart.
Neben dem Unterricht standen Erlebnisse in der Natur auf dem Programm. Die Schüler machten eine Wattwanderung barfuß im Schlick und erfuhren, wie das Leben auf den Halligen funktioniert. Bei einer Schifffahrt auf der Nordsee durften sie mit Netzen fischen und Algen probieren. Auch ein Besuch bei der Jugendfeuerwehr und im Jugendtreff gehörte zum Programm.
Die Schüler übernachteten während der Woche in der Schule. Die Reise wurde vom Bundesministerium des Innern über das Institut für Auslandsbeziehungen gefördert. Unterstützt wurde der Austausch zudem von der Gemeinde Hattstedt und der Ungarndeutschen Selbstverwaltung Tarján.
Weitere Details zum Projekt liegen bislang nicht vor.
Quelle: Hattstedt – zur Originalmeldung