Zum Inhalt springen
newssofort.de

Schreckschusswaffe und Drogen im Essener Hauptbahnhof

Ein Mitarbeiter der Bahn entdeckte am Freitagabend einen Mann mit einer Waffe in der Hosentasche. Die Bundespolizei griff ein und fand bei dem 39-Jährigen weitere illegale Dinge.

Gegen 19 Uhr am Freitag, den 17. Juli, bemerkte ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn am Essener Hauptbahnhof (Nordrhein-Westfalen) etwas Verdächtiges. Auf Bahnsteig zehn hielt sich ein Mann auf, der eine Waffe in der Hosentasche trug. Der Bahnmitarbeiter informierte sofort die Bundespolizei.

Die Beamten fuhren zum Bahnhof und sprachen den 39-jährigen Mann an. Bei der Durchsuchung fanden die Polizisten in seiner rechten Hosentasche eine Schreckschusswaffe. Die Waffe war zwar mit einem PTB-Zulassungszeichen versehen, doch der Mann, ein ukrainischer Staatsbürger, besaß keinen kleinen Waffenschein. Damit durfte er die Waffe nicht bei sich tragen.

Die Polizisten nahmen die Waffe an sich und brachten den Mann zur Dienststelle. Dort durchsuchten die Beamten ihn erneut. Dabei entdeckten sie zusätzlich Betäubungsmittel. Auch die Drogen wurden von der Polizei beschlagnahmt.

Nachdem die Beamten den Mann über seine Rechte belehrt hatten, wollte er sich zu den Vorwürfen nicht äußern. Nachdem alle notwendigen Maßnahmen abgeschlossen waren, wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die Bundespolizei hat nun Ermittlungsverfahren eingeleitet. Es geht vor allem um den Verdacht eines Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie um die Drogen. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin – zur Originalmeldung

← Zurück zur Übersicht

Weitere Meldungen aus Essen

Alle ansehen