Schortens ehrt engagierte Bürger bei großer Gala
In Schortens (Landkreis Friesland, Niedersachsen) wurde am Donnerstagabend ein besonderer Abend für alle organisiert, die in ihrer Freizeit anderen helfen. Bei einer festlichen Gala sagte die Stadt Danke an all jene, die in Vereinen, Kirchengemeinden oder bei Hilfsorganisationen mitarbeiten.
Besonders gewürdigt wurden Menschen mit sehr langjähriger Erfahrung. Die Ehrenamtsnadel in Gold erhielten sieben Menschen. Unter ihnen war Hans-Georg Dirks, der sich seit über 40 Jahren im Verein für Handel, Handwerk und Gewerbe Sillenstede engagiert. Auch Reiner Kunz wurde geehrt; er war 30 Jahre lang stellvertretender Ortsbrandmeister und organisiert seit 35 Jahren den Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Schortens. Renate-Claudia Brunken wurde für ihre Hilfe bei Transporten in die Ukraine ausgezeichnet.
Insgesamt erhielten viele Bürger die Ehrenamtsnadel in Silber. Dazu gehörten unter anderem Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren aus Sillenstede, Accum und Schortens sowie Leute vom THW Jever und der Rettungshundestaffel Ems-Jade. Auch Vertreter von Bürgervereinen und Kirchengemeinden standen auf der Liste.
Ein großer Teil des Abends war dem Sport gewidmet. Jeanette Netzelmann vom TuS Glarum wurde als Übungsleiterin des Jahres geehrt, da sie sich für inklusiven Sport einsetzt. Mirko Bellack vom Heidmühler FC erhielt den Preis als Übungsleiter des Jahres für seine Arbeit im Karatesport und bei der Prävention. Als Sportlerin des Jahres wurde die Leichtathletin Sölve Dörjes (Heidmühler FC) gekürt, während Mikko Ueck vom TuS Glarum als Sportler des Jahres ausgezeichnet wurde. Sonderpreise gingen an Sabine Laube, Ute Lohmann und Herma Renken-Tjardes.
Zusätzlich bekamen elf Menschen die Ehrenamtskarte des Landes Niedersachsen. Diese Karte ist ein Dankeschön des Landes und der Stadt und bietet den Inhabern verschiedene Vergünstigungen in öffentlichen Einrichtungen in Niedersachsen und Bremen.
Die Stadt Schortens betonte, dass dieses ehrenamtliche Engagement das Herz der Gemeinschaft sei und die Stadt ohne diese Hilfe nicht so lebendig wäre.
Quelle: Schortens – zur Originalmeldung