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Schöffengrund warnt vor illegalen Altmetallsammlern

Copyright und Urheber siehe Schöffengrund

In der Gemeinde Schöffengrund sind oft Metallsammler unterwegs. Die Verwaltung warnt nun davor, Schrott einfach an den Straßenrand zu stellen.

In Schöffengrund (Lahn-Dill-Kreis, Hessen) sind regelmäßig Sammler unterwegs, die Altmetall einsammeln. Während viele von ihnen ehrlich arbeiten, gibt es immer öfter Leute, die sich nicht an die Regeln halten. Die Gemeinde warnt deshalb die Bürger vor illegalen Sammlern.

Ein Zeichen für unseriöse Sammler ist zum Beispiel die Musik. Wer mit einer Melodie auf sich aufmerksam macht, handelt illegal. Erlaubt ist nur das traditionelle Läuten einer Glocke. Das Problem bei den illegalen Sammlern ist, dass sie oft alles mitnehmen, was am Straßenrand liegt. Später sortieren sie den Schrott aus und werfen Dinge, die sie nicht verkaufen können, einfach im Wald oder in der Natur weg. Das verschmutzt die Gegend und kostet die Gemeinde Geld, weil der Müll wieder weggeräumt werden muss.

Die Verwaltung bittet daher darum, Altmetall nur an seriöse Händler abzugeben. Diese kann man an einem weißen Schild mit einem schwarzen „A“ am Fahrzeug erkennen. Auf Wunsch müssen sie zudem eine Genehmigung vom Regierungspräsidium Gießen vorzeigen.

Besonders wichtig: Altmetall darf nicht einfach an den Straßenrand gestellt werden. Vor allem Elektrogeräte wie Waschmaschinen oder Kühlschränke dürfen die Sammler gar nicht mitnehmen. Das Gleiche gilt für alte Autos, Altöl, Farben, Lacke oder Autobatterien. Wer solche Dinge falsch entsorgt, muss mit hohen Bußgeldern rechnen.

Wer mehr wissen möchte, findet weitere Informationen auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Gießen unter www.rp-giessen.hessen.de im Bereich „Umwelt & Natur / Abfall“.

Quelle: Schöffengrund – zur Originalmeldung

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