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Schlüchtern ruft zum Wassersparen auf

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Die Stadtwerke in Schlüchtern bitten die Bürger, weniger Wasser zu verbrauchen. Die Technik stößt wegen der Hitze an ihre Grenzen.

In Schlüchtern (Main-Kinzig-Kreis, Hessen) wird das Leitungswasser derzeit besonders stark genutzt. Der Grund dafür sind die extremen Temperaturen. Die Stadtwerke haben bemerkt, dass die Entnahmen innerhalb kurzer Zeit massiv gestiegen sind.

Besonders problematisch ist die Situation in der Nacht. Eigentlich ist das die Zeit, in der die Hochbehälter ihre Speicher wieder auffüllen. Doch weil gerade jetzt so viel Wasser aus den Leitungen fließt, klappt das nicht richtig. Die Förderanlagen und die Verteilnetze arbeiten deshalb an ihrer Belastungsgrenze.

Bürgermeister Matthias Möller und der Leiter der Stadtwerke, Bernd Kirchhof, betonen jedoch, dass es noch kein Drama gibt. Der Grundwasserspiegel ist stabil und die Trinkwasserversorgung ist aktuell nicht gefährdet. Es geht vielmehr darum, rechtzeitig vorzusorgen, damit das System nicht in Gefahr gerät.

Die Stadt bittet die Menschen deshalb, den Verbrauch kurzfristig zu senken. Vor allem beim Gießen von Rasen und Gärten, beim Auffüllen von Pools und Planschbecken oder bei der Bewässerung von Sportanlagen soll gespart werden. Alles, was nicht zwingend nötig ist, soll in den nächsten Wochen reduziert werden, um die Technik zu entlasten.

Quelle: Schlüchtern – zur Originalmeldung

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