Schleswig investiert 1,5 Millionen Euro in Schulen und Kitas
In den Sommerferien wurde in Schleswig (Kreis Schleswig-Flensburg, Schleswig-Holstein) an vielen öffentlichen Gebäuden gearbeitet. Die Stadt hat die Zeit genutzt, in der die Kinder nicht da waren, um Reparaturen und Ausbauten durchzuführen. So soll verhindert werden, dass der Unterricht oder die Betreuung im Schuljahr gestört werden.
Das teuerste Projekt war an der Bruno-Lorenzen-Schule. Dort kostete die Dachsanierung der Suadicanihalle rund 600.000 Euro. Außerdem wurde an dieser Schule ein Klassenzimmer instand gesetzt, der Boden im Flur bei den Rauchschutztüren erneuert und der Sanitätsraum überarbeitet. Insgesamt flossen hier verschiedene Summen in die Maßnahmen.
Auch an anderen Schulen wurde investiert. An der Wilhelminenschule wurde das Dachgeschoss ausgebaut, was etwa 240.000 Euro kostete. Die Schule Nord erhielt eine neue Sicherheitsbeleuchtung im Gebäude und in der Sporthalle für rund 95.000 Euro. Zudem wurde dort ein Klassenzimmer saniert und die Mensa für den weiteren Ausbau vorbereitet.
An der Domschule und der Lornsenschule wurden jeweils zwei Klassenzimmer instand gesetzt. Die Kosten lagen hier bei etwa 65.000 Euro beziehungsweise 57.000 Euro. Für die Gallbergschule und die St.-Jürgen-Schule wurden Vorbereitungen getroffen, damit die Schüler der St.-Jürgen-Schule in die Gallbergschule einziehen können. Für den geplanten Anbau der St.-Jürgen-Schule wurden rund 150.000 Euro eingeplant. An der Dannewerkschule wurde der Fußboden im Lehrerzimmer für etwa 26.000 Euro erneuert.
Nicht nur die Schulen, auch die städtischen Kitas wurden aufgemöbelt. Im Kindergarten St. Jürgen wurde ein WC für die Mitarbeiter eingebaut. Im Kindergarten Moorkatenweg gab es ein separates Herren-WC für das Personal und eine neue Gefahrenwarnanlage. Im Kindergarten Stadtfeld wurde eine Schallschutzdecke in der Eingangshalle installiert und im Kindergarten Süd wurde die elektrische Anlage gewartet und die Niederspannungshauptverteilung ausgetauscht.
Bürgermeister Jonas Kähler betonte, dass die Stadt kontinuierlich in die Gebäude investiere, um den Kindern ein gutes Umfeld zum Lernen und Entwickeln zu bieten.
Quelle: Schleswig – zur Originalmeldung