Schleswig hisst Regenbogenflagge auf Halbmast
In Schleswig (Kreis Schleswig-Flensburg, Schleswig-Holstein) wehen an allen Gebäuden der Stadtverwaltung die Regenbogenflaggen auf Halbmast. Die Stadt möchte damit ihre Trauer und Solidarität ausdrücken. Grund ist der Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin.
Die Flaggen bleiben bis einschließlich Sonntag, den 2. August 2026, auf Halbmast. Damit zeigt die Stadt ihr Mitgefühl für die Opfer der Tat und unterstützt die queere Community. Schleswig folgt dabei dem Beispiel des Landes Schleswig-Holstein und anderer Städte, wie zum Beispiel Norderstedt, die ebenfalls eine Trauerbeflaggung angeordnet haben.
Bürgermeister Jonas Kähler bezeichnete den Angriff in Berlin als erschütternd. Er betonte, dass Hass, Gewalt und Ausgrenzung keinen Platz in der Gesellschaft haben. Die Gedanken der Stadtverwaltung seien bei den Opfern und ihren Angehörigen.
Für die Stadt Schleswig ist das Thema Vielfalt kein neues Thema. Schon im Jahr 2020 hatte die Ratsversammlung beschlossen, dem „Bündnis für Akzeptanz und Respekt Schleswig-Holstein“ beizutreten und die „Lübecker Erklärung“ zu unterschreiben. Seitdem wird die Regenbogenflagge an bestimmten Tagen am Rathaus gehisst, um ein Zeichen für Gleichberechtigung zu setzen.
Quelle: Schleswig – zur Originalmeldung