Schleswig: Diesel bei Abwrackarbeiten im Wikinghafen gesichert
Im Wikinghafen in Schleswig (Kreis Schleswig-Flensburg, Schleswig-Holstein) wird derzeit das Schiffswrack der „Simone“ zerlegt. Ein Schwimmkran ist für die Arbeiten im Einsatz, da ein Transport des Schiffes über das Wasser zu riskant gewesen wäre.
Am Donnerstag, den 7. August, passierte während der Arbeiten ein Zwischenfall. Als die Arbeiter einen Tank bergen wollten, bemerkten sie, dass sich darin noch Kraftstoff befand. Sie brachen die Arbeiten sofort ab und informierten die zuständigen Stellen, bevor der Tank beschädigt wurde.
Insgesamt befanden sich noch rund 200 Liter Diesel in dem Tank. Eine Fachfirma pumpte den Kraftstoff ab. Die Reste im Tank wurden mit einem speziellen Bindemittel aufgenommen. Da etwas Diesel auf die Wasseroberfläche gelangt war, setzten die Helfer ein spezielles Ölbindevlies ein, um den Kraftstoff aufzusaugen. Im Bereich der Arbeiten sind derzeit noch sichtbare Spuren auf dem Wasser zu sehen.
Vor Ort koordinierten sich das Technische Hilfswerk (THW), die Untere Wasserbehörde und der Fachdienst für Ordnung und Bürgerangelegenheiten eng miteinander. Die Stadt Schleswig bleibt in Kontakt mit der Wasserbehörde und beobachtet die Lage auch über das Wochenende weiter.
Für diesen Tag wurden die Arbeiten beendet. Am Montag geht die Firma mit dem Rückbau des Schiffes weiter. Die Stadt bittet die Bürger und Besucher, den Bereich weiträumig zu meiden und Abstand zu den Maschinen zu halten.
Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Schleswig – zur Originalmeldung