Schlangen setzt auf neuen Pakt gegen Hochwasser
Das Land Nordrhein-Westfalen, verschiedene Wasserverbände und die Gemeinden im Gebiet von Emscher und Lippe schließen sich zusammen. Am Montag, den 6. Juli 2026, wurde in Castrop-Rauxel der neue „Regionalpakt für Hochwasserschutz an Emscher und Lippe“ unterschrieben. Ziel ist es, dass die verschiedenen Behörden nicht mehr jeder für sich, sondern gemeinsam Lösungen entwickeln, die für die gesamte Region funktionieren.
Besonders wichtig ist das Ganze für Schlangen (Nordrhein-Westfalen), da der Ort im Oberlauf der Lippe liegt. Was hier passiert, hat direkte Auswirkungen auf die Orte, die weiter flussabwärts liegen. Wenn das Wasser in Schlangen besser geregelt wird, sinkt das Risiko für Überflutungen in den tiefer gelegenen Gebieten. Die Notwendigkeit hat die Gemeinde beim Jahreswechsel 2023/2024 selbst erlebt, als das Hochwasser für große Probleme sorgte.
Der Klimawandel macht die Lage schwieriger. Starkregen und versiegelte Flächen führen dazu, dass das Wasser immer schneller steigt und die Vorwarnzeiten kürzer werden. Deshalb setzt man nun auf eine Mischung aus Technik und Natur. Es sollen Hochwasserrückhaltebecken gebaut werden, um die Wassermengen zu steuern. Außerdem sollen Gewässer renaturiert und Überschwemmungsflächen gesichert werden, damit die Natur das Wasser wieder besser aufnehmen kann.
Die Gemeinde Schlangen arbeitet dabei eng mit dem Wasserverband Obere Lippe zusammen. Die geplanten Maßnahmen werden nun priorisiert und Schritt für Schritt umgesetzt, um die Sicherheit für die Menschen und die Infrastruktur in der Region langfristig zu erhöhen.
Quelle: Schlangen – zur Originalmeldung