Schallstadt plant klimaneutralen Gebäudebestand bis 2040
In Schallstadt (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, Baden-Württemberg) geht es derzeit darum, wie die Häuser in Zukunft beheizt werden. Die Gemeinde will bis zum Jahr 2040 einen klimaneutralen Gebäudebestand erreichen. Damit Schallstadt das schafft, wurde ein Fachgutachten zur sogenannten kommunalen Wärmeplanung erstellt.
Dieses Gutachten war vom 4. bis zum 25. April 2025 öffentlich einsehbar. Darin steht, welche Potenziale es im Ort gibt und wie die Strategie für die Wärmewende aussieht. Auch Steckbriefe für die einzelnen Ortsteile sind Teil der Unterlagen.
Bereits am 7. April 2025 gab es eine Informationsveranstaltung für die Bürger. Dort hat die badenovaNETZE erklärt, welche Ergebnisse die Planung gebracht hat und welche Schritte die Gemeinde nun gehen muss. Ein Energieberater von der Firma frenop hat zudem über das Heizungsgesetz, mögliche Fördermittel und den Tausch von Heizungen gesprochen.
Schallstadt geht diesen Weg nicht allein. Die Gemeinde arbeitet im Verbund mit den Nachbarorten Ebringen und Pfaffenweiler zusammen. Gemeinsam mit Experten von badenovaNETZE, endura kommunal und Smart Geomatics wird untersucht, wie der Wärmebedarf der Gebäude gesenkt werden kann und welche erneuerbaren Energien dies ersetzen. Dabei werden unter anderem Solarthermie, Geothermie, Biomasse oder Abwärme aus der Industrie geprüft.
Das Ziel ist ein konkreter Maßnahmenkatalog. Die fünf wichtigsten Punkte sollen bereits in den ersten fünf Jahren nach der Planung umgesetzt werden. Da sich die Technik und die Bedürfnisse ändern, muss der Plan spätestens alle sieben Jahre aktualisiert werden.
Wer Fragen zu dem Vorhaben hat, kann sich an Georg Scheffold vom Bauamt wenden. Er ist unter der Telefonnummer 07664 6109-32 oder per E-Mail erreichbar.