Schäferlauf in Markgröningen: Mehr Gewalt gegen Polizisten
Der Schäferlauf 2026 in Markgröningen (Landkreis Ludwigsburg, Baden-Württemberg) ist vorbei. Die Polizei zieht ein positives Fazit, auch wenn das Wetter am Anfang wechselhaft war. Später schien die Sonne und die meisten Besucher feierten friedlich. Nur am ersten Tag musste die Polizei den Ablauf kurz einschränken, weil das Wetter gefährlich wurde.
Im Vorfeld hatten die Stadt und die Beamten das Sicherheitskonzept überarbeitet. Vor allem an den wichtigen Zufahrten zum Festgelände gab es bessere Sperren, damit keine Autos ungeplant in die Menge fahren konnten.
Neu war in diesem Jahr die Jagd auf Drohnen. Die Polizei hatte eine Flugverbotszone eingerichtet und spezielle Technik im Einsatz. Insgesamt entdeckten die Beamten vier Drohnen am Himmel. Drei davon flogen direkt in der verbotenen Zone. Hans-Christian Hecker, der Leiter des Polizeireviers Vaihingen an der Enz, sagte dazu, dass man neuen Gefahren mit moderner Technik gut begegnen könne.
Doch es gab auch Schattenseiten. Im Vergleich zum letzten Jahr gab es mehr Fälle von Körperverletzung. Besonders ärgerlich für die Polizei: In sechs Fällen wurden die Beamten selbst angegriffen. Der Revierleiter stellte klar, dass solche Taten gegen die Polizei nicht toleriert werden und konsequent verfolgt werden.
Die Polizei betont, dass die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Markgröningen wichtig für den Erfolg war. So konnten die Besucher weitgehend unbeschwert feiern.
Ob und inwieweit sich die Verdächtigen der Angriffe auf die Polizisten strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauern an.