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Salzhemmendorf plant Energieanlage am Sportplatz in Oldendorf

Copyright und Urheber siehe Salzhemmendorf

Im Ortsteil Oldendorf soll eine Anlage für Strom und Fernwärme entstehen. Die Pläne liegen ab Ende Juli öffentlich aus.

In Salzhemmendorf (Landkreis Hameln-Pyrmont, Niedersachsen) gibt es Pläne für ein neues Energieprojekt im Ortsteil Oldendorf. Der Verwaltungsausschuss hat am 8. Juli 2026 beschlossen, die notwendigen Bauunterlagen zu veröffentlichen. Es geht um die Errichtung einer Anlage zur Erzeugung von elektrischer Energie und Fernwärme, inklusive der dazugehörigen Speicher.

Damit das Projekt überhaupt gebaut werden darf, muss der Flächennutzungsplan geändert werden. Eine Fläche, die bisher als Landwirtschaftsfläche und Sportplatz gilt, soll in eine Sonderbaufläche für die Energieversorgung umgewandelt werden. Außerdem sollen angrenzende Flächen im Westen als gemischte Baufläche ausgewiesen werden, um das Ortsbild abzurunden.

Ein spezieller Bebauungsplan (Nr. 199) regelt die Details. In einem ersten Teilplan wird festgelegt, wie hoch die Gebäude sein dürfen und wie viel Fläche sie einnehmen. Gebäude über 50 Meter Länge sind hier erlaubt. Damit das Ganze optisch besser in die Umgebung passt, müssen Bäume und Sträucher gepflanzt oder erhalten bleiben. Der bestehende Sportplatz wird rechtlich als öffentliche Grünfläche für Sport und Freizeit gesichert.

Da der Bau einen starken Eingriff in die Natur bedeutet, gibt es einen zweiten Teilplan. Dieser sieht eine externe Ausgleichsmaßnahme vor: Es soll eine Streuobstwiese angelegt werden.

Wer wissen will, was genau geplant ist, kann die Unterlagen vom 30. Juli bis zum 31. August 2026 im Internet auf der Seite des Fleckens Salzhemmendorf oder über den Kartendienst von Niedersachsen einsehen. Alternativ liegen die Pläne im Fachdienst Bau am Kleiner Lahweg 4 aus. Die Öffnungszeiten sind werktags von 9 bis 12.30 Uhr, montags von 14 bis 16.30 Uhr und donnerstags von 14 bis 18 Uhr.

Bürger, aber auch Kinder und Jugendliche, können in dieser Zeit Stellungnahmen abgeben. Am besten geschieht dies per E-Mail an [email protected]. Wer die Frist verpasst, riskiert, dass seine Einwände bei der endgültigen Entscheidung nicht mehr berücksichtigt werden.

Vorab wurden bereits verschiedene Gutachten erstellt. Diese untersuchten unter anderem den Lärmschutz, den Artenschutz (besonders Brutvögel und Fledermäuse), den Hochwasserschutz sowie mögliche Kampfmittelreste im Boden.

Quelle: Salzhemmendorf – zur Originalmeldung

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