Salzgitter: Wasser im Haus führt zu Festnahme
Am Samstagmorgen zwischen 7 und 7:30 Uhr passierte in der Swindonstraße 53 in Salzgitter (Niedersachsen) ein ungewöhnlicher Vorfall. Zeugen hatten beobachtet, dass Wasser aus einer Haustür direkt auf die Straße floss. Daraufhin schickte die Polizei zwei Streifenwagen an den Ort.
Die Beamten versuchten zuerst, die Bewohner durch Klingeln und Klopfen zu erreichen. Doch niemand öffnete die Tür. Weil die Situation dringend schien, kam die Berufsfeuerwehr der Stadt Salzgitter hinzu. Die Retter verschafften sich gewaltsam über ein Fenster Zutritt zum Haus. Genau in diesem Moment tauchte der Bewohner auf.
Als die Polizisten den Mann überprüften, kam heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Deshalb nahmen sie ihn fest und brachten ihn auf die Wache.
Kurz darauf tauchte die Lebensgefährtin des Mannes mit ihrem Auto auf der Dienststelle auf. Sie wollte den Betrag bezahlen, der nötig war, um den Mann aus der Haft zu befreien. Dabei fiel den Beamten auf, dass sie unter dem Einfluss von Drogen stand. Ein erster Urintest bestätigte den Verdacht. Die Polizei nahm ihr daraufhin eine Blutprobe ab und untersagte ihr die Weiterfahrt mit dem Wagen.
Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Ob und inwieweit sich die Frau strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.