Salzgitter: Konradfonds schüttet weitere 1,5 Millionen Euro aus
Das Kuratorium der Endlager Konrad Stiftungsgesellschaft hat in seiner zweiten Runde für dieses Jahr entschieden: Weitere 1,5 Millionen Euro gehen an gemeinnützige Projekte. Bereits im April wurden 2,2 Millionen Euro verteilt. Damit kommen im Jahr 2026 insgesamt 127 Projekte auf eine Fördersumme von 3,7 Millionen Euro.
Die Gelder fließen in die Stadt Salzgitter (Niedersachsen) sowie in die Gemeinden Lengede und Vechelde. Oberbürgermeister Frank Klingebiel, der das Kuratorium leitet, sieht darin eine wichtige Unterstützung für das Ehrenamt. Die Stiftung wurde 2011 gegründet. Seitdem wurden insgesamt rund 28,9 Millionen Euro an 1.081 Projekte verteilt.
Die Bandbreite der geförderten Dinge ist groß. Der kleinste Betrag in dieser Runde liegt bei etwa 1.700 Euro. Damit kauft der MTV Lichtenberg zwei Tischtennisplatten für Kinder, Jugendliche und Senioren. Auf der anderen Seite gibt es große Summen für aufwendige Vorhaben: Die Schützengilde Ringelheim bekommt rund 103.000 Euro, um ihre Schießsportanlage und die Nebengebäude energetisch zu sanieren und zu modernisieren.
Besonders hohe Beträge erhalten zwei Sportvereine: Der SV Union Salzgitter und der KSV Vahdet Salzgitter bekommen jeweils 280.000 Euro. Der SV Union will seine Sportanlage modernisieren, während der KSV Vahdet einen Kunstrasenplatz bauen lässt. Zudem fließen 144.000 Euro an die Sportgemeinschaft Aero Salzgitter für ein neues Schlepp-Ultraleichtflugzeug.
Insgesamt sind über 180 Anträge eingegangen. Weil die Liste so lang ist, konnte das Kuratorium noch nicht alle Anfragen prüfen. Für die restlichen 29 Antragsteller, die noch auf eine Antwort warten, ist eine dritte Sitzung im Jahr 2026 geplant.
Quelle: Salzgitter – zur Originalmeldung