Salzgitter: Baustelle am Vorplatz St. Bernward dauert länger
Wer in Salzgitter (Niedersachsen) im Stadtteil Steterburg unterwegs ist, muss sich weiterhin auf Baustellen und Sperrungen einstellen. Die Neugestaltung des Vorplatzes St. Bernward dauert länger als geplant. Eigentlich wollten die Arbeiter im Juli fertig werden, doch das klappt nicht.
Das Problem begann schon ganz am Anfang. Als die Bagger die Straßen öffneten, kam ein anderer Boden zum Vorschein, als es das Gutachten vorher versprochen hatte. Der Aushub war schwieriger zu bewältigen und musste aufwendiger entsorgt werden. Das Ganze dauerte bis Ende Mai. Weil sich dadurch alles verschob, mussten auch die Absperrungen und die Wege für Fußgänger mehrfach angepasst und neu gesetzt werden. Das kostete wertvolle Zeit.
Einiges ist bereits geschafft: Die beiden Bushaltestellen sind jetzt barrierefrei und gepflastert. Auch die Mittelinsel steht bereits. Der Gehweg an der Haltestelle Kloster Nord ist fertig, und die Straßen sind bis auf die letzte Asphaltschicht vorbereitet. Nur im Kurvenbereich zur Gerhart-Hauptmann-Straße gibt es noch Arbeit.
Jetzt stehen noch wichtige Schritte an. Der Wertstoffsammelplatz und die Anbindung zum Waldweg durchs Lange Holz müssen noch gebaut werden. Solange die Pflasterung dort fehlt, kommt man nicht in den Wald. Wer dort spazieren gehen will, muss über das südliche Ende des Pappeldammes ausweichen. Auch Radfahrer, die zur Eisenhüttenstraße wollen, sollen über die Lange Hecke fahren.
Zudem wird die Verkehrsführung im Kurvenbereich der Gerhart-Hauptmann-Straße zum Pappeldamm geändert. Die Anwohner der Sackgasse Pappeldamm und das Familienzentrum bleiben aber über eine provisorische Spur erreichbar. Erst wenn der gesamte Kurvenbereich fertig ist, wird die Einmündung vor dem Familienzentrum gepflastert. Die Haltefläche an der Haltestelle Kloster Süd wird aus Beton gebaut.
Die Stadt hofft nun, dass der Rest ohne Probleme läuft. Das Ziel ist es, die Arbeiten im vierten Quartal dieses Jahres abzuschließen. Finanziert wird das Projekt größtenteils durch das Programm „Sozialer Zusammenhalt“, wobei Bund und Land zwei Drittel der Kosten tragen.
Bei Fragen können sich die Bürger an das Referat für Stadtumbau und Soziale Stadt unter den Telefonnummern 05341/839-3564 oder 05341/839-3523 melden oder eine E-Mail an [email protected] schreiben.
Quelle: Salzgitter – zur Originalmeldung