Salzgitter-Bad: Aula des Gymnasiums wird für 10 Millionen saniert
Nachdem die Aula in Fredenberg bereits fertiggestellt wurde, folgt nun das Projekt im Süden der Stadt. Der Rat von Salzgitter (Niedersachsen) hatte die Grundsanierung der Aula am Gymnasium Salzgitter-Bad schon im Mai 2024 beschlossen. Jetzt stehen die konkreten Pläne fest.
Das Gebäude soll eine Kernsanierung erhalten. Oberbürgermeister Frank Klingebiel und Stadtbaurat Michael Tacke wollen dabei den ursprünglichen Charakter des Hauses bewahren. Trotzdem wird es Änderungen geben: Die Fassade soll aufgelockert werden und der Haupteingang rückt in die Fassadenebene. Zudem wird das Foyer vergrößert und eine größere Türanlage eingebaut.
Ein wichtiger Teil der Arbeiten ist die Technik. Weil die Anforderungen an die Lüftung gestiegen sind, muss das Gebäude erweitert werden. Auf der Seite, die nicht zum Hof zeigt, entstehen deshalb zusätzliche Räume für die Lüftungsanlagen. Auch der Brandschutz wird verbessert; im Süden des Saals wird eine neue Fluchttreppe eingebaut.
Die Stadt setzt zudem auf Barrierefreiheit. Foyer, Saal und die Toiletten sollen für alle zugänglich sein. Im Saal werden sechs feste Plätze für Rollstuhlfahrer eingeplant. Insgesamt sollen maximal 664 Menschen in die Aula passen. Ein neuer Aufzug soll nicht nur Menschen befördern, sondern auch Platz für schwere Bühnenbilder und Requisiten bieten.
Um die Nutzer und den Ortsrat einzubinden, gab es am 25. August eine Informationsveranstaltung. Die dort gesammelten Wünsche und Vorschläge sollen nun gemeinsam mit dem Planungsbüro geprüft und nach Möglichkeit eingebaut werden.
Das Projekt geht nun in die Phase der Ausschreibung. Wenn alles nach Plan läuft, beginnen die Bauarbeiten im August 2027. Die Stadt rechnet mit Gesamtkosten von rund 10 Millionen Euro. Fertig sein soll die moderne Aula im November 2028.
Quelle: Salzgitter – zur Originalmeldung