Sabotage an Umspannwerken: Polizei durchsucht Haus in Gevelsberg
In Brandenburg sowie in Rheidt, Dormagen und Weisweiler (Nordrhein-Westfalen) gab es Sabotageakte an Umspannwerken. Diese Anlagen gehören zur sogenannten kritischen Infrastruktur, also zu Einrichtungen, die für die Versorgung der Bevölkerung wichtig sind.
Die Polizei Köln leitet nun die Ermittlungen. Beamte aus Köln und Brandenburg durchsuchen aktuell ein Wohnhaus in Gevelsberg (Nordrhein-Westfalen). Dort ist ein Mann gemeldet, der die Bekennerschreiben zu den Taten verfasst haben soll. Gleichzeitig prüfen Einsatzkräfte weitere wichtige Infrastrukturen, die in den Schreiben erwähnt wurden.
Die Polizei hofft nun auf die Hilfe der Menschen vor Ort. Vielleicht haben Spaziergänger in der Nähe von Umspannwerken verdächtige Menschen oder Autos gesehen. Besonders wichtig sind für die Ermittler Fotos oder Videos von solchen Beobachtungen.
Wer etwas weiß, kann Informationen über das Hinweisportal NRW an die Beamten schicken. Für den Fall in Brandenburg gibt es zudem ein spezielles Telefon unter der Nummer 0331-505950, das rund um die Uhr erreichbar ist.
Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft.