Saarlouis: Verdächtiger für 17 durchgesägte Bäume gefasst
In der Nacht zum Sonntag, den 9. August 2026, passierte in Saarlouis (Saarland) etwas Seltsames. Zwischen 4 Uhr und 6 Uhr morgens wurden entlang der Metzer Straße, der Wallerfangerstraße und der Ludwigstraße insgesamt 17 Bäume an- oder komplett durchgesägt. Die Stadt war geschädigt und suchte verzweifelt nach Tätern. Es wurde sogar eine Belohnung von 5000 Euro für Hinweise ausgelobt, doch zunächst meldete sich niemand.
Die Beamten vom Kriminalermittlungsdienst gaben nicht auf. Sie führten aufwendige Ermittlungen durch, bis sie schließlich auf einen 50-jährigen Mann aus der Stadt kamen. Als die Polizei genug Beweise gegen ihn hatte, holte sie sich einen Durchsuchungsbeschluss vom Richter.
Am 18. August durchsuchten die Polizisten dann die Wohnung des Verdächtigen. Dabei fanden sie belastende Beweise. Vor allem das Werkzeug, mit dem die Bäume beschädigt wurden – eine Säge –, wurde sichergestellt.
Bei seiner Vernehmung gab der Mann die Tat zu und erzählte den Beamten, wie es passiert war. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung. Weitere Ermittlungen dauern an.