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Saarbrücken und Partner fordern schnellere Bahn nach Paris

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Die Oberbürgermeister von Saarbrücken, Kaiserslautern und Mannheim wollen die Schienenverbindung nach Frankreich massiv ausbauen. Sie fordern den Bundesverkehrsminister zum Handeln auf.

Die Züge zwischen Deutschland und Frankreich kommen oft nicht so schnell voran, wie sie könnten. Das wollen die Oberbürgermeister von Saarbrücken (Saarland), Kaiserslautern und Mannheim ändern. Am Dienstag, den 1. September 2026, haben die drei Politiker gemeinsam gefordert, dass die Bahntrasse nach Paris endlich zu einem modernen Hochgeschwindigkeitskorridor ausgebaut wird.

Das Problem liegt vor allem auf der deutschen Seite. Während die Züge in Frankreich bereits mit bis zu 320 km/h rasen, bremsen in Deutschland alte Gleisführungen und die Landschaft den Verkehr aus. Besonders der Pfälzerwald ist ein Hindernis. Deshalb schlagen die Oberbürgermeister vor, neue Wege zu prüfen. Ein Basistunnel könnte zum Beispiel helfen, die Strecke schneller zu überqueren.

Auch die Bahnhöfe müssen besser werden. In Mannheim laufen viele wichtige Linien zusammen. Ein besserer Anschluss aus Richtung Paris, Saarbrücken und Kaiserslautern würde nicht nur den Fernverkehr beschleunigen, sondern auch mehr Platz für Regionalzüge und den Güterverkehr schaffen.

Zudem steht eine Sanierung der Strecke zwischen Forbach und Ludwigshafen an. Hier fordern die Städte, dass die Deutsche Bahn frühzeitig mit ihnen spricht. Die Gleise sollen nicht komplett gesperrt werden, damit die Städte weiterhin erreichbar bleiben und die Wirtschaft nicht leidet.

Die drei Oberbürgermeister wollen nun noch mehr Städte, Firmen und Unis für ihre Initiative gewinnen. Ihr Ziel ist der sogenannte „HGV-Korridor 2040“ der Europäischen Kommission. Damit die Züge im Jahr 2040 wirklich schneller fahren, müsse die Planung jetzt beginnen. Sie appellieren an Bundesverkehrsminister Steffen Bilger und die Deutsche Bahn, das Projekt endlich voranzutreiben.

Quelle: Saarbrücken – zur Originalmeldung

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