Saarbrücken: Drei Autos nach Rotlichtverstoß zusammengeschoben
Es war kurz nach Mitternacht am Mittwoch, als es in Saarbrücken (Saarland) an der Kreuzung Kaiserstraße, Schneidershof und Breslauer Straße krachte. Eine 70-jährige Frau aus der Stadt fuhr mit ihrem Skoda Octavia aus Richtung Scheidt in die Innenstadt. An der Ampel passierte dann der Fehler: Die Frau übersah das rote Licht und fuhr ungebremst in die Kreuzung.
Dort befanden sich zwei weitere Autos, die grün hatten. Die 70-Jährige prallte mit ihrem Wagen gegen einen Ford Fiesta, in dem eine 67-jährige Frau aus Saarbrücken saß, und gegen einen Hyundai i20, gefahren von einer 32-jährigen Frau aus Wadgassen.
Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass der Skoda und der Hyundai in ein Gebüsch geschleudert wurden. Trotz des heftigen Zusammenstoßes blieb ein Wunder: Keine der drei Frauen wurde verletzt.
An den Fahrzeugen entstand jedoch massiver Schaden. Alle drei Autos waren so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf etwa 40.000 Euro. Wegen der Bergungsarbeiten musste die Polizei die Unfallstelle zeitweise sperren und den Verkehr umleiten.
Gegen die 70-jährige Fahrerin wird nun ermittelt. Sie muss mit einer Anzeige wegen des Rotlichtverstoßes rechnen. Ob und inwieweit sie sich strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt – zur Originalmeldung