Saarbrücken befragt Bürger zu Sport und Bewegung
Die Stadt Saarbrücken (Saarland) hat eine große Umfrage gestartet. Per Post werden zufällig ausgewählte Bürger angeschrieben. Es geht darum, wie die Menschen in der Stadt über Sport und Bewegung denken und was sie sich wünschen.
Insgesamt erhalten rund 20.000 Menschen ab zehn Jahren die Unterlagen. Die Stadt hat darauf geachtet, dass alle Stadtteile und alle Geschlechter dabei sind. Teilnehmen sollen nicht nur Leute, die bereits in einem Verein sind, sondern auch diejenigen, die keinen Sport treiben. Die Stadt möchte ein vollständiges Bild davon bekommen, wo es hakt und was fehlt.
Aktuell gibt es in Saarbrücken etwa 52.000 Sportler, die in Vereinen organisiert sind. Viele Menschen bewegen sich aber auch privat oder ohne Verein. Die Ergebnisse der Umfrage sollen in einen neuen Sportentwicklungsplan einfließen. Dieser Plan dient der Stadt als Grundlage, um in den nächsten Jahren die richtigen Entscheidungen für die Sportpolitik zu treffen.
Die Befragung läuft anonym ab. Damit der Datenschutz gewahrt bleibt, kümmert sich ein spezialisiertes Institut aus Stuttgart um die Auswertung der Daten. Neben den Bürgern werden auch Grundschulen und Sportvereine befragt, um alle Perspektiven zu hören.
Nachdem die ersten Ergebnisse vorliegen, will die Stadt die Menschen noch direkter einbinden. Geplant sind weitere Beteiligungsformate direkt in den einzelnen Stadtbezirken.