Saalekreis: Wichtige Kreisstraße K 2149 wieder frei
Die Sperrung der Kreisstraße K 2149 ist vorbei. Am 7. August 2026 haben Landrat Hartmut Handschak und der Bürgermeister von Teutschenthal, Tilo Eigendorf, die Strecke zwischen Etzdorf und der Grenze zum Landkreis Mansfeld-Südharz (Sachsen-Anhalt) wieder für den Verkehr freigegeben.
Die Straße war in einem schlechten Zustand. Die Fahrbahn bestand aus Kupferschlacke-Pflaster mit ein paar Asphaltstücken. Das Problem: Die Oberfläche war uneben, und es gab Senkungen und Abbrüche am Rand. Besonders bei Regen wurde das Pflaster spiegelglatt, was für die Fahrer gefährlich war. Um nicht irgendwann die komplette Straße extrem teuer neu bauen zu müssen, wurde nun saniert.
Die Arbeiten begannen am 13. Juli 2026. Die Firma Melorations-, Straßen und Tiefbau GmbH aus Laucha hat den Auftrag ausgeführt. Die Kosten belaufen sich auf etwa 510.000 Euro. Bezahlt wurde das Ganze aus einem speziellen Infrastruktur-Sondervermögen des Bundes.
Für die Region ist die K 2149 sehr wichtig. Sie verbindet Etzdorf mit Wansleben am See und stellt die Verbindung zwischen der Bundesstraße B80 und der Autobahn A38 her. Auch für Radfahrer ist die Strecke wichtig, da hier die regionale Route „Freyburg-Mücheln-Schafstädt-Wansleben“ verläuft, die in Wansleben am See in die überregionale Route „Saale-Harz“ übergeht.
Die rechtzeitige Fertigstellung war wichtig, denn die Straße wird bald stark beansprucht. In den nächsten Monaten baut die Deutsche Bahn auf der Strecke zwischen Halle (Saale) und Röblingen am See. Die K 2149 dient dann als Umleitung. Auch im nächsten Jahr sind weitere Baustellen geplant, bei denen die Straße wieder als Ausweichroute genutzt wird.
Dies war das erste Projekt im Saalekreis, das über das Sondervermögen des Bundes finanziert wurde. Weitere Sanierungen folgen noch in diesem Jahr. Betroffen sind die K 2064 (von Kütten bis zur Grenze Anhalt-Bitterfeld), die K 2065 (von Mösthinsdorf bis Werben), die K 2150 (von der A143 zur L163 in Holleben) sowie die K 2271 und K 2272 in Gatterstädt.
Quelle: Saalekreis – zur Originalmeldung