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Rüthen: Strohlager am Pappenweg in Brand gesetzt

In der Nacht zu Donnerstag brannte ein riesiger Strohhaufen nördlich von Rüthen. Die Polizei suchte sogar mit einem Hubschrauber nach den Brandstiftern.

Gegen kurz nach halb eins in der Nacht zu Donnerstag ging die Polizei in Rüthen (Kreis Soest, Nordrhein-Westfalen) einen Alarm ein. An einem Feldweg im Bereich des Pappenwegs brannte ein Strohlager. Als die Beamten und die Feuerwehr eintrafen, schlugen bereits die Flammen hoch.

Insgesamt standen etwa 20 bis 30 Quaderballen Stroh in Brand. Das sind rund 14 Tonnen Material, die komplett zerstört wurden. Der Landwirt und die Feuerwehr besprachen die Lage vor Ort. Sie entschieden, die Ballen kontrolliert abbrennen zu lassen. Damit das Feuer nicht auf weitere Bestände übergriff, zog der Landwirt die Ballen mit seinem Traktor auseinander.

Die Polizei startete sofort eine Suche. Beamte suchten die Feldwege und die freien Flächen in der Umgebung ab. Damit sie aus der Luft einen besseren Überblick bekamen, stieg sogar ein Polizeihubschrauber auf. Trotz des großen Aufgebots konnten die Beamten niemanden finden.

Der Sachschaden liegt bei etwa 1.680 Euro. Die Kriminalpolizei versucht nun herauszufinden, wie das Feuer entstanden ist und wer es gelegt hat. Die Ermittler suchen Zeugen, die in der Nacht verdächtige Menschen oder Autos am Pappenweg oder nördlich von Rüthen gesehen haben. Hinweise können unter der Telefonnummer 02921 91000 gegeben werden.

Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Kreispolizeibehörde Soest – zur Originalmeldung

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