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Rüsselsheim verzichtet auf neuen Haushalt für 2026

Oberbürgermeister Patrick Burghardt Foto: " class="SP-A

Die Stadt will den Finanzplan für das Jahr 2026 nicht noch einmal vorlegen. Stattdessen konzentriert man sich nun auf das Jahr 2027.

In Rüsselsheim am Main (Landkreis Groß-Gerau, Hessen) gibt es Neuigkeiten zum städtischen Geldbeutel. Oberbürgermeister und Kämmerer Patrick Burghardt hat entschieden, den Haushaltsentwurf für das Jahr 2026 nicht noch einmal in die Stadtverordnetenversammlung einzubringen. Damit ist das Thema Haushalt 2026 vorerst erledigt.

Die Stadt hat sich nach Absprache mit der Kommunalaufsicht dazu entschieden, die Kräfte nun anders einzusetzen. Das Ziel ist es, die Finanzen der Stadt wieder in Ordnung zu bringen. Burghardt erklärte, dass es keinen Sinn mache, erneut einen Plan vorzulegen, der die finanziellen Probleme nicht dauerhaft löst. Man wolle stattdessen die Weichen so stellen, dass der Haushalt für 2027 stabil und genehmigungsfähig wird.

Das bedeutet aber nicht, dass in der Stadtverwaltung jetzt gar nichts mehr passiert. Die gesetzlichen Aufgaben werden weiterhin erledigt und laufende Projekte gehen weiter. Allerdings muss die Stadt nun sehr genau aufpassen, wofür sie Geld ausgibt. Neue Vorhaben werden streng geprüft und müssen eventuell verschoben oder angepasst werden.

Besonders wichtig ist die Frage nach dem Geld für Vereine. Die Zuschüsse für Sport-, Kultur-, Jugend- und Sozialvereine werden einzeln geprüft. Der Kämmerer ist zuversichtlich, dass die bisherigen Zahlungen auch 2026 fließen können. Ganz neue große Bauprojekte für die Infrastruktur sind momentan jedoch nicht möglich. Wenn aber etwas kaputtgeht, etwa an Straßen oder Gebäuden, wird das Geld für die Reparaturen bereitgestellt.

Jetzt richtet sich der Blick auf die Zukunft. Im September starten in der Verwaltung die Beratungen für den Haushalt 2027. Gleichzeitig arbeitet ein neuer Expertenrat an einer Lösung und soll bis Ende des Jahres einen Bericht vorlegen. Die Stadt will so eine solide Basis schaffen, um langfristig wieder leistungsfähig zu sein.

Quelle: Rüsselsheim am Main – zur Originalmeldung

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