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Rüsselsheim: 19 neue Assistenzen entlasten Kitas

Copyright und Urheber siehe Rüsselsheim am Main

Die Stadt setzt auf ein Förderprogramm aus Hessen, um den Erziehern den Rücken freizuhalten. 19 Assistenzen unterstützen seit Anfang des Jahres den Alltag in den Kitas.

In Rüsselsheim am Main (Groß-Gerau, Hessen) gibt es seit Anfang 2026 eine neue Unterstützung in den Kindertagesstätten. Insgesamt 19 Kita-Assistenzen sind im Einsatz, um das pädagogische Personal zu entlasten. Finanziert wird das Ganze durch ein Förderprogramm des Landes Hessen, das der Stadt 350.000 Euro zur Verfügung gestellt hat.

Die Assistenzen kümmern sich um alles, was nicht direkt mit der Erziehung zu tun hat. Sie bereiten Räume für Spiele oder den Mittagsschlaf vor, bedrucken Stoffbeutel für neue Kinder oder springen in der Küche ein, wenn die Hauswirtschaftskraft fehlt. Dadurch haben die Erzieherinnen und Erzieher mehr Zeit, sich intensiv um die Kinder zu kümmern.

Das Programm ist ein Modellversuch und vorerst auf ein Jahr beschränkt. In Rüsselsheim ist das Thema besonders wichtig, da die Stadt sehr viele junge Bewohner hat. Rund 15.000 Kinder leben hier, davon werden über 3.100 in Kitas betreut. Insgesamt gibt es 45 Einrichtungen, wovon 29 der Stadt gehören. In 19 dieser städtischen Kitas kommen die neuen Kräfte zum Einsatz.

Bürgermeister Murat Karakaya ist mit den Ergebnissen zufrieden und möchte, dass das Programm weiterläuft. Er steht dazu bereits mit der Bildungsministerin in Kontakt. Die Kosten für die Assistenzen werden derzeit komplett vom Land übernommen.

Wer sehen möchte, wie die Arbeit in den Kitas genau aussieht, kann sich dazu kurze Videos auf Facebook und Instagram ansehen.

Quelle: Rüsselsheim am Main – zur Originalmeldung

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