Rudolstadt: Tausende unterschreiben für Erhalt der Schwimmbäder
Im Erlebnisbad SAALEMAXX in Rudolstadt (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, Thüringen) wurde in den letzten Wochen intensiv für die Petition „Bäder in Not!“ geworben. Viele Badegäste haben unterschrieben oder selbst weitere Namen gesammelt. Das Ziel der Aktion ist es, die Thüringer Hallenbäder vor dem Aus zu retten.
Insgesamt sind 22.776 Unterschriften zusammengekommen. Damit will die Initiative ein deutliches Zeichen an die Landesregierung senden. Die Betreiber des SAALEMAXX zeigen sich überwältigt von der Unterstützung. Für sie ist klar: Schwimmbäder sind nicht nur zum Spaß da. Sie werden für den Schulsport, für Vereine und für die Gesundheit der Menschen gebraucht.
Die Lage ist jedoch ernst. Die Kosten für das Personal und den Betrieb steigen immer weiter. Zudem müssen viele Bäder saniert werden, was viel Geld kostet. Die Petition wurde von Matthias Strejc aus Bad Sulza eingereicht, der auch Präsident des Thüringer Heilbäderverbandes ist. Er fordert eine sichere Finanzierung und klare Regeln vom Land Thüringen, damit die Bäder langfristig überleben können.
Jetzt geht es in die nächste Runde. Am 1. September 2026 um 15:30 Uhr gibt es eine öffentliche Anhörung im Petitionsausschuss des Thüringer Landtags. Dort wird über die Forderungen diskutiert. Die Verantwortlichen des SAALEMAXX hoffen, dass die Politik die große Zahl an Unterschriften ernst nimmt und Lösungen findet.
Ob die Landesregierung auf den Druck reagiert und mehr Geld für die Hallenbäder bereitstellt, wird erst nach der Anhörung deutlich.
Quelle: Rudolstadt – zur Originalmeldung