Rotenburg an der Fulda: Neue Nachrückerin in Stadtverordnetenversammlung
In der Stadtverordnetenversammlung von Rotenburg an der Fulda (Landkreis Hersfeld-Rotenburg, Hessen) gibt es eine personelle Änderung. Susanne Kanngieser, die über die Liste der SPD gewählt worden war, hat ihr Mandat niedergelegt. Mit einem Schreiben vom 28. Juli 2026 teilte sie dies mit. Ihr Aus ist zum 1. August 2026 offiziell.
Nach den Regeln des Hessischen Kommunalwahlgesetzes rückt nun die Person nach, die auf der Liste die meisten Stimmen bekommen hat und bisher noch nicht im Parlament saß. In diesem Fall ist das Susanne Stückrad. Sie war auf der SPD-Liste an sechster Stelle platziert und sammelte bei der Wahl 1464 Stimmen.
Wahlleiter Dirk Aschenbrenner hat die Nachfolge nun offiziell festgestellt. Gegen diese Entscheidung können Wahlberechtigte aus dem Wahlkreis Einspruch erheben. Dafür gibt es eine Frist von zwei Wochen nach der Bekanntmachung. Der Einspruch muss schriftlich oder direkt beim Wahlleiter am Marktplatz 14 eingereicht und genau begründet werden.
Wer nicht selbst in seinen Rechten verletzt ist, braucht für einen Einspruch Unterstützung. In diesem Fall müssen mindestens fünf Wahlberechtigte den Einspruch mitunterschreiben. Die Bekanntmachung erfolgte am 30. Juli 2026 über die Homepage der Stadt.